Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen von HOME UPGRADE, Nadine Offermanns  (Auftragnehmerin) als Immobilienmaklerin. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Grundlage für den Geschäftsverkehr mit meinen Kunden (Auftraggeber), welche mich als Immobilienmaklerin, durch eine schriftliche Vereinbarung beauftragen oder durch Inanspruchnahme meiner Maklertätigkeit, auf Basis der Übermittlung und Annahme des Objekt-Exposés, ebenso über etwaige Online-Portale, oder von mir erteilter Auskünfte. Sie bewirken, dass der Vertragsabschluss durch ein vorformuliertes Regelwerk vereinfacht, beschleunigt und standardisiert wird.

Weitergabeverbot
Sämtliche Informationen einschließlich der Objektnachweise der Auftragnehmerin sind ausdrücklich für den Auftraggeber
bestimmt. Diesem ist es ausdrücklich untersagt, die Objektnachweise und Objektinformationen ohne ausdrückliche Zustimmung
der Auftragnehmerin, die zuvor schriftlich erteilt werden muss, an Dritte weiterzugeben. Verstößt der Auftraggeber gegen diese
Verpflichtung und gelangt dadurch ein Dritter oder andere Personen zu einem Vertragsabschluss, so ist der Auftraggeber zur
Zahlung einer Entschädigung in Höhe von 4,76% inkl. ges. MWSt. vom gesamten Wirtschaftswert/Angebotspreis des Objektes
verpflichtet.

Doppeltätigkeit
Die Auftragnehmerin behält sich vor für den Auftraggeber als auch für die Gegenseite entgeltlich tätig zu sein.

Informationspflicht
Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Durchführung des Geschäftes notwendigen Unterlagen und Informationen sofort
an die Auftragnehmerin zu übermitteln. Die Auftragnehmerin weist darauf hin, dass Sie auf die Informationsweitergabe des
Auftraggebers angewiesen ist, diese zeitnah, in angemessenem Umfang, an die entsprechenden Beteiligten weiterleitet. Für
nichtvorliegende Unterlagen und Informationen kann die Auftragnehmerin nicht belangt werden. Der Auftraggeber erlaubt der
Auftragnehmerin die Ihr zur Verfügung gestellten Unterlagen und Informationen uneingeschränkt an die entsprechenden
Beteiligten, hinsichtlich des Datenschutzgesetzes, weiterleiten zu dürfen. Einschränkungen sind der Auftragnehmerin vorab
ausdrücklich und in schriftlicher Form mitzuteilen. Die von ihr weitergegebenen Informationen stammen vom Auftraggeber oder von einem ihm Beauftragten und werden von der Auftragnehmerin nicht auf Richtigkeit,Vollständigkeit und Aktualität überprüft,
dafür wird keine Haftung übernommen. Es ist Sache des Auftraggebers dies zu überprüfen. Der Auftraggeber als Verkäufer im Namen, oder selbst als Eigentümer, erteilt der Auftragnehmerin Vollmacht zur Einsichtnahme in das Grundbuch, behördliche Akten, Bauakten sowie alle Informations- und Einsichtsrechte, auch gegenüber einem Wohnungseigentümergemeinschafts-Verwalter. Der Auftraggeber verpflichtet sich, vor Abschluss eines Vertrages unter Angabe des Namens und der Anschrift des vorgesehenen Vertragspartners bei der Auftragnehmerin rückzufragen, ob die Zuführung des vorgesehenen Vertragspartners durch deren Tätigkeit veranlasst wurde.

Provision
Sowohl für die Vermittlung als auch für den Nachweis einer Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages ist vom Käufer eine
Provision in Höhe von 3,57% bzw. 4,76 % inkl. ges. MWSt., je nach geschlossener Vereinbarung, mindestens jedoch 3,57% inkl.
ges. MWSt. des Gesamtkaufpreises zuzüglich aller mit dem Erwerb zusammenhängenden Nebenabreden oder Ersatz- und
Zusatzgeschäfte an die Auftragnehmerin zu entrichten. Kommt anstatt eines Kauf- oder Verkaufsvertrages ein Miet- und/oder Pacht-vertrag oder umgekehrt über das besagte Objekt oder ein anderes dem Anbieter gehörendes Objekt zu Stande, so ist die ortsübliche Provision an die Auftragnehmerin zu zahlen. Bei Verkauf auf Rentenbasis gilt als Kaufpreis der Barpreis zuzüglich des kapitalisierten Rentenzinses (Kapitalbarwert der Rente)und bei Bestellung und Übertragung von Erbbaurechten beträgt die Provision 4,76 % inkl. ges. MWSt.. Ist ein solcher nicht vereinbart, tritt an dessen Stelle nach Wahl der Auftragnehmerin entweder der 25-fache Jahreserbbauzins oder der zu errechnende Kapitalbarwert des Erbbaurechtes. Bei der Berechnung des Kapitalbarwertes ist der marktübliche Effektivzinssatz für Hypothekendarlehen mit einer Zinsfestschreibung von 10 Jahren bei 100 % Auszahlung anzusetzen. Für die Vermittlung von gewerblichen Miet-, Pacht und vergleichbaren Nutzungsverträgen sowie für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge hat der Mieter, Pächter oder Nutzungsberechtigte bei Verträgen mit einer Laufzeit bis zu 5 Jahren eine Provision von 4 Monatsnettomieten zzgl. ges. MWSt. an die Auftragnehmerin zu zahlen. Bei Verträgen mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren hat der Mieter eine Provision in Höhe von 4 Monatsnettomieten zzgl. der ges. MWSt. an die Auftragnehmerin zu zahlen. Optionsrechte gelten als Verlängerung der Laufzeit im Umfang des Rechtes auf Vertragsverlängerung. Bei Vereinbarung einer Staffelmiete wird die Provision nach der monatlichen Durchschnittsmiete der Gesamtlaufzeit errechnet. Bei erfolgreicher Vermietung von Wohnraum erhält die Auftragnehmerin vom Besteller eine Provision von 2 Monatsnettomieten zzgl. der ges. MWSt. Für die Vermittlung eines Vorkaufsrechtes erhält die Auftragnehmerin bei Ausübung des Vorkaufsrechtes vom Berechtigten eine Provision in Höhe von 4,76 % inkl. ges. MWSt. des Verkehrswertes des Gesamtobjektes. Der Auftragnehmerin steht auch dann die Provision zu, wenn ein wirtschaftlich gleichartiges oder ähnliches Geschäft zustande kommt. Der Auftragnehmerin steht ferner die Provision zu, wenn der Angebotsempfänger des Angebots an einen Dritten ohne die Zustimmung der Auftragnehmerin weitergibt und dieser den Kauf-, Erwerbs- oder Mietvertrag abschließt bzw. wenn der Angebotsempfänger als gesetzlicher oder rechtsgeschäftlicher Vertreter eines Dritten in eigenem Namen erwerben, kaufen, mieten oder pachten lässt. Als Dritte gelten auch Lebens- und Ehepartner, Familienangehörige, als auch juristische Personen, die durch den Angebotsempfängerrepräsentiert werden. Alle Provisionen sind verdient und sofort fällig zum Zeitpunkt des rechtswirksamen Abschlusses des vermittelten und/oder des zur Gelegenheit nachgewiesenen  Geschäftes/Vertrages. Kommt ein Vertrag zwischen dem Auftraggeber und einem von der Auftragnehmerin erworbenen, nachgewiesenen Interessenten auch nach Ablauf des Maklervertrages zustande, so ist eine Provision in Höhe von 3,57% inkl. MWSt. vom gesamten Wirtschaftswert des Vertrages zuzüglich aller Nebenabreden an die Auftragnehmerin jeweils vom Käufer und Verkäufer zu zahlen. Durch die Inanspruchnahme der Maklertätigkeit, etwa durch Übermittlung und Annahme des Exposés der Auftragnehmerin, ebenso durch etwaige Online-Portale, oder erteilter Auskünfte über das besagte Objekt, kommt ein Maklervertrag zustande und der Käufer verpflichtet sich mit der Beurkundung eines Kaufvertrages zur Provisionszahlung.

Entschädigung
Kommt der nachzuweisende und/oder zu vermittelnde Vertrag aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, während der Auftragslaufzeit nicht zu Stande, zum Beispiel, wenn der Auftraggeber seine Kauf- oder Verkaufsabsicht aufgibt, mit Interessenten oder Eigentümern der Auftragnehmerin nicht verhandelt oder die Durchführung des Auftrages z.B. durch Änderung der Angebotsbedingungen oder auf sonstige Weise erschwert, so ist der Auftraggeber zur Zahlung von einer Entschädigung in Höhe von 4,76% inkl. ges. MWSt. vom Angebotspreis, zuzüglich aller Nebenabreden an die Auftragnehmerin verpflichtet. Dies ist unabhängig von dem Erhalt eines Entgeltes der Gegenseite. Sollte der Verkäufer nach Beendigung des Maklervertrages mit einem von der Auftragnehmerin erworbenen und nachgewiesenen Interessenten einen Kaufvertrag über das besagte Objekt schließen, so ist aufgrund der Inanspruchnahme der Maklertätigkeit der Auftragnehmerin jeweils vom Käufer und Verkäufer eine Provision in Höhe von 3,57 % inkl. MWSt. vom gesamten Wirtschaftswert zu leisten. Durch Versuch die Auftragnehmerin zu umgehen, wird die der Auftragnehmerin entgangene Provision beider Parteien, sowie aller der Auftragnehmerin dadurch entstandener Kosten als Schadensersatzanspruch, gegebenenfalls anwaltlich geltend gemacht. Käufer und Verkäufer haften als Gesamtschuldner.

Haftungsbegrenzung
Die Haftung der Auftragnehmerin wird auf grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten begrenzt, soweit der Auftraggeber
durch das Verhalten der Auftragnehmerin keinen Körperschaden erleidet oder sein Leben verliert.

Verjährung
Die Verjährungsfrist für alle Schadensersatzansprüche des Auftraggebers gegenüber der Auftragnehmerin beträgt 3 Jahre. Sie
beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem die Schadensersatzverpflichtung auslösende Handlung begangen worden ist. Sollten die
gesetzlichen Verjährungsregelungen im Einzelfall für die Auftragnehmerin zu einer kürzeren Verjährung führen, gelten diese.

Datenverarbeitung,-schutz und -rechte
Bei der Begründung, inhaltlichen Ausgestaltung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses, ist es der Auftragnehmerin erlaubt,
im Rahmen der Erforderlichkeit, personenbezogene Daten zu erheben und zu verwenden. Auf Anordnung der zuständigen
Stellen auch Auskunft über personenbezogene Daten zu erteilen. Soweit erforderlich, ist es der Auftragnehmerin erlaubt
sogenannte Nutzungsdaten vom Auftraggeber zu erheben und zu verwenden. Dabei handelt es sich um personenbezogene
Daten, die die Inanspruchnahme des Leistungsangebotes sowie die Abrechnung ermöglichen. Dabei werden Daten erfasst, die
sowohl die zeitlichen Kriterien der Nutzung als auch den Umfang der Nutzung und Ihre Identifikationsmerkmale enthalten.
Die Auftragnehmerin weist darauf hin, dass es zu Werbezwecken, zu Zwecken der Marktforschung sowie zur Gestaltung ihres
Internetangebots gestattet ist, Nutzungsprofile d.h. zusammengestellte Daten über den Verlauf von Besuchen auf ihren Seitenzu generieren. Diese Nutzungsprofile geben keinen Aufschluss über eine Person und werden auch nicht mit etwaigen anderen,
erhobenen Daten, zusammengeführt, sodass auch eine Personenidentifikation durch das Zusammenführen verschiedener Daten
nicht erfolgen kann. Der Auftraggeber hat jederzeit das Recht, der Verwendung seiner Daten zu widersprechen. Um jegliches
Widerrufsrecht auszuüben, muss der Auftraggeber der Auftragnehmerin mittels einer eindeutigen, schriftlichen Erklärung (per
Brief, Telefax oder E-Mail) über den Entschluss, informieren. Desweiteren gilt die Datenschutzerklärung auf der Homepage der
Auftragnehmerin: www.homeupgrade.de.

Gerichtsstand
Sind Auftraggeber und Auftragnehmerin Vollkaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuches, so ist als Erfüllungsort für alle aus
dem Vertragsverhältnis herrührenden Verpflichtungen und Ansprüche und als Gerichtsstand Düsseldorf vereinbart.

Salvatorische Klausel
Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen
hiervon nicht berührt werden. Dies gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam ist, ein anderer Teil aber
wirksam. Die jeweils unwirksame Bestimmung soll zwischen den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den
wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und im Übrigen den vertraglichen Vereinbarungen nicht
zuwider läuft.